Samstag, Dezember 11th, 2010 | Author: Didi Skolaut
Google Streetview, Wikileaks und Facebook beschäftigen die Gemüter. Dabei ist das Internet schon längst nicht mehr ein nur passiv genutztes Instrument, sondern dient dem Austausch persönlicher Informationen und der Selbstdarstellung in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken. Twitter, die Lokalisten und Xing liegen im Trend; zehn Millionen Deutsche sind beim Marktführer Facebook angemeldet. Das Nürnberger Markenforschungsinstitut K&A Brand Research und der Onlinepanelspezialist Respondi wollten es genau wissen und befragten über 1000 Deutsche nach ihrem Nutzungsverhalten sozialer Netzwerke.
Wer nutzt was, wann und wie oft?
Lange Zeit galt das Internet als eine Domäne der Jugend. Die ältere Generation, so glauben viele, habe Schwellenangst und traue sich nicht so recht hinein in die virtuelle Welt. Stimmt das? Tatsächlich gilt: Je jünger die Befragten, desto eher handelte es sich um aktive Nutzer sozialer Netzwerke: Ganze 87% der 15-29-jährigen tummeln sich bei Facebook und Co. Noch deutlicher wird dieser Unterschied, wenn man den Anteil der jeweiligen Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung mit dem Anteil der Facebook-Nutzer vergleicht. Facebook ist international und deutschlandweit das mitgliederstärkste soziale Netzwerk. In Deutschland machen Senioren im Alter ab 60 17% der Wohnbevölkerung aus, aber nur ein Prozent der Facebook-Verwender. Unterschiede gibt es auch in der Verweildauer. So scheinen Internetcommunities einen gewissen Suchtreiz auf ihre Mitglieder auszuüben; surft doch die Hälfte der Mitglieder auch zu ungewöhnlichen Tageszeiten wie z.B. morgens vor Arbeitsbeginn. Nur: Beim schnellen Blick in die Neuigkeiten aus dem Bekanntenkreis bleibt es meist nicht, denn Mitglieder in Social Communities sind länger im Netz unterwegs, 23% von ihnen sogar bemerkenswerte fünf Stunden pro Tag und sogar mehr. Social Media User sind tendenziell jung, gut ausgebildet (immerhin 41% verfügen über (Fach-) Abitur), mobil und eher Single als verheiratet.
Männlich, ledig, auf der Suche.
Der typische User – ein Single-Mann auf der Suche nach Kontakten? Tatsächlich sind ca. 15% der männlichen Mitglieder von Online Communities an Verabredungen, Flirts und auch freizügigen Fotos interessiert. 43% der Frauen dagegen schauen in Netzwerken eher nach Neuigkeiten aus dem Bekanntenkreis und tauschen sich auch häufiger in Chats aus. Die beliebtesten Internet-Anwendungen über alle Gruppen hinweg sind aber Nachschlagewerke wie Wikipedia, Routenplaner und Online Shopping. Mitglieder von sozialen Netzwerken aber nutzen das Internet in fast allen anderen Belangen intensiver. So informieren sich 72% auf Nachrichtenseiten über das Weltgeschehen, bemühen Online-Übersetzungsdienste und suchen in Blogs und Foren den Kontakt zu Gleichgesinnten und tauschen dort Informationen aus. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Internet für die eher jungen Nutzer von Social Media ein alltäglicher Teil des Lebens ist, das sie in fast allen Belangen intensiv nutzen.
Facebook? Nein, danke.
Dennoch gibt es auch gute Gründe gegen die Nutzung von Facebook und Co. Gerade die ältere Generation gibt zu 62% dem echten Austausch im realen Leben den Vorzug vor der virtuellen Welt. Immerhin 43% der Jungen von 15 bis 29 teilen diese Ansicht. Tatsächlich sehen aber zwei Drittel der jungen Non User schlicht und einfach keinen Sinn in sozialen Netzwerken, sie sind eher genervt davon. Die Angst, ausspioniert zu werden spielt bei allen Altersstufen keine große Rolle. Eher lehnen die Befragten ab 30 Social Media ab, weil sie nicht wissen, mit wem sie sich da einlassen. Schwellenangst oder Vorurteil? Denn auch diese hegen die Facebook-Verweigerer durchaus – und sie sind wenig schmeichelhaft. So halten die Non User die User für eher kontaktscheu und glauben, dass diese im echten Leben kaum Freunde haben. Auffallend ist, dass vor allem die Gruppe der jungen Nicht-User zwischen 15 und 29 mit den Mitgliedern von Internet Communities hart ins Gericht gehen und ihnen oberflächliche Motive wie Drang nach Klatsch und Tratsch, einen Hang zur Selbstdarstellung und Mitreden zu können unterstellen. So wirkt die Nichtmitgliedschaft dieser Altersgruppe als Statement der Abgrenzung.
Die New Best Ager
Noch sind Facebook, Twitter und Co also vor allem Foren der Jugend und der jungen Erwachsenen. Die sogenannten Best Ager aber, die Generation der heute ab 50-jährigen. Sie bewegen sie sich nicht mit der Selbstverständlichkeit durch soziale Netzwerke wie ihre Kinder, die sich selbst Digital Natives nennen. Wie die Befragung aber ergab, ist es nicht die Schwellenangst, die sie im Moment noch davon abhält, sich im Social Media zuhause zu fühlen, sondern es ist der Mangel an “echtem Leben” im Netz und schlicht Desinteresse an den Angeboten. Das ist für Unternehmen umso bedauerlicher, als Kaufentscheidungen bekanntermaßen schon längst nicht mehr nur durch Werbung und Maßnahmen am POS beeinflusst werden, sondern in zunehmendem Maße von Erfahrungsberichten und Erfahrungsaustausch in Internet Communities. “Die Industrie sollte diesen Trend nicht verschlafen”, mahnt auch Ralph Ohnemus, Vorstandsvorsitzender der K&A BrandResearch. “Unsere Studie hat klar gezeigt, dass sich die Grenzen zwischen den Generationen immer mehr verwischen. Außerdem greift hier der Population-Momentum-Effekt: Auch die User von Social Media werden älter. Ich prognostiziere für die nächsten Jahre eine starke Zunahme bei der Altersgruppe 30+. Das Internet und Social Media sind Wachstumsmärkte – für alle Beteiligten”
Die Entwickler des Content Management Systems (CMS) namens WordPress haben die neue Version 3.0 freigegeben. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Integration der Multi-User-Variante WordPress MU. Damit ist es jetzt möglich, mit nur einer Standard-Installation von WordPress Tausende unabhängiger Blogs oder Websites zu betreiben. Neben vielen Bugfixes und einigen Verbesserungen haben die Entwickler viel Kraft in eine Generalüberholung der Optik gesteckt.
Es gibt eine erweiterte Theme-API und ein neues Default-Theme namens Twenty Ten, das die Möglichkeiten der neuen Funktionen zeigt. Insgesamt ist die Optik aufgeräumter.
Am 12.05.2010 gegen 13:30 Uhr hat DENIC festgestellt, dass der DNS-Service für .de für einen Teil des Domainbestandes fälschlicherweise mit “Domain existiert nicht” antwortet, obwohl diese Domains existieren. Somit waren diese Domains nicht erreichbar.
DENIC hat daraufhin unmittelbar ein Notfallteam eingesetzt, das den Fehler lokalisiert und ab ca. 15:00 Uhr sukzessive behoben hat. Ab 15:45 Uhr war schliesslich wieder alles in Ordnung.
Eventuell kann es dazu kommen, dass das Phänomen auch nach 15:45 Uhr noch bei den Internet-Benutzern auffällt, da die Internet Service Provider Daten zwischenspeichern (DNS Caching).
DENIC bedauert diesen Vorfall. Der Fehler ist identifiziert und das Problem behoben.
Hintergrund: Die DENIC eG
Die DENIC eG verwaltet als zentrale Registrierungsstelle die inzwischen mehr als 13 Millionen Domains unterhalb der Top Level Domain .de und stellt damit eine wesentliche Ressource für die Nutzer des Internets bereit. Mit der Mission, als neutraler und kompetenter Dienstleister für alle Domaininhaber und Internetnutzer zu agieren, legen rund 120 Mitarbeiter den Grundstein dafür, dass deutsche Internetseiten und E-Mail-Adressen weltweit erreichbar sind. Die über 270 Mitglieder der Genossenschaft sind deutsche wie internationale Unternehmen aus dem IT- und TK-Bereich. Gemeinsam mit ihnen und anderen Kooperationspartnern setzt sich die DENIC für den sicheren Betrieb und die weltweite Weiterentwicklung des Internets ein. Dabei arbeitet sie ohne Gewinnerzielungsabsicht. Zu ihren Aufgaben gehört der Betrieb des automatischen elektronischen Registrierungssystems für die Mitglieder, der Betrieb der Domain-Datenbank für die Top Level Domain .de und die deutsche ENUMDomain (.9.4.e164.arpa), der Betrieb des Nameserverdienstes für die .de-Zone an derzeit 16 Standorten auf der ganzen Welt sowie die Mitgestaltung der organisatorischen und technischen Weiterentwicklung des Internets in Zusammenarbeit mit internationalen Gremien (z. B. ICANN, CENTR, IETF).
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die:
DENIC eG
Pressereferat
Tel: 069-27235-274
E-Mail: presse[at]denic[dot]de
Quelle: denic.de
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WordPress ist eine (kostenlos erhältliche) Veröffentlichungsplattform für den persönlichen Gebrauch, die auf zeitgemässen Standards basiert. Sie erlaubt Ihnen, Ihre Artikel auf einer Webseite zügig zu erstellen und umgehend herauszugeben. Dabei stellt WordPress sicher, dass der Inhalt, den Sie auf Ihrer Website generieren, den anerkannten Webstandards entspricht.
Die wahrscheinlich beliebteste Verwendung für dieses noble Werkzeug ist es, Weblogs zu betreiben. Ein Weblog (Blog) ist grundsätzlich eine regelmässig aktualisierte, chronologische Auflistung von Gedanken und Artikeln. Weblogs werden von einer Person oder einer Gruppe von Personen herausgegeben und enthalten entweder persönliche Geschichten und Vorfälle oder hilfreiche Information, die einen spezialisierten Interessensbereich betrifft.
WordPress erledigt den schmerzhaften Part der Aspekte des Internetpublishings und überlässt Ihnen den kreativen Anteil Ihres Weblogs. Anmutig, intuitiv und einfach unterstützt es Sie bei der Organisation Ihrer Gedanken und Artikel. WordPress löst die technische Aufgabe, so dass Sie einfach nur schreiben können.
WordPress eignet sich für all jene Anwendungen, bei denen Menschen über das Web regelmässig neue Informationen, Meinungen, Texte (aber auch Fotos) veröffentlichen wollen. Es eignet sich aber auch als Ersatz zur klassischen Homepage. Dabei ist nach der Installation keine besondere Kenntnis von Internet-Technologien notwendig.
Mit etwas Phantasie kann WordPress dazu verwendet werden, Websites zu betreiben, die verschiedenen Wünschen gerecht werden, wie etwa Fotoblogs, die regelmässig mit neuen Fotos versorgt werden, oder Foren, in denen die Benutzer Kommentare und Notizen veröffentlichen können, die andere wiederum lesen. WordPress ist sowohl für den privaten als auch für den professionellen Einsatz geeignet. Einfach ausgedrückt, ist WordPress Ihr sehr persönlicher Internetverleger.
Diese Website hier basiert übrigens auch auf WordPress
Quelle: wordpress-deutschland
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Adobes Flash-Technologie sorgt nicht zuletzt durch Apples Boykott auf dem iPhone und iPad für heftige Diskussionen. Die Technologie sei veraltet und ein Ressourcen-Fresser, wie Steve Jobs zitiert wird. Mit einem Firefox-Absturz-Schutz für Flash und andere Plug-ins wie Quicktime und Silverlight schüttet nun auch indirek Mozilla Öl ins Feuer, das die Technologie als häufige Browser-Fehlerquelle in Schach halten will. Indessen sagen auch immer mehr Webexperten das Ende von Flash voraus.
Als Ersatz HTML5
“Flash wird sterben – wenn auch noch nicht sofort. Die Eigenschaften, die Flash für Webentwickler unumgänglich machten, werden durch die HTML5-Fähigkeiten moderner Browser überflüssig” erklärt Haymo Meran, Director of Product Experience des CMS- und Portalherstellers Gentics gentics.com, im Gespräch mit pressetext. Schon heute würden die in den Browsern integrierten hochwertigen Javascript-Engines sowie die durch SVG und Canvas gebotenen Möglichkeiten einen Großteil der mittels Flash gelösten Aufgaben übernehmen können, so Meran.
Dass Flash neben sicherheitstechnischen Bedenken auch in der Performance zu Problemen führen kann, ist unter Webentwicklern längst kein Geheimnis mehr. “Bei schlechter Programmierung kann Flash nicht nur einen Browser, sondern ein ganzes System in die Knie zwingen, eben weil die Technologie in der Lage ist, sehr viele Aufgaben zu bewältigen”, erklärt Meran. Von daher sei es nur begrüßenswert, wenn Mozilla eine Vorrichtung implementiere, die etwaige Probleme isoliere und User so vor Abstürzen schütze.
Plug-in-Schutz von Mozilla
Der unter dem Projektnamen Lorentz entwickelte Plug-in-Schutz ist seit April 2010 in der veröffentlichten Beta-Version 3.6.4 von Firefox inkludiert. Chrome und Safari adressieren das Problem, indem sie geöffnete Tabs als eigene Threads laufen lassen. Führt eine Webapplikation bzw. eine Webseite zum Absturz, ist nur das jeweilige Tab betroffen.
Quelle: pressetext.de
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Kopieren Sie einfach einen Text in das Feld. Konvertiert werden alle Umlaute ÄÖÜäöü sowie ß (scharfes S, EsZett). – Entstanden ist dieses Tool spontan aus einer Not heraus um Artikel für einen Newsletter einfacher international lesbar zu machen …
Kopieren Sie einfach einen Text in das Feld. Sortiert wird zeilenweise jeweils mit dem ersten Zeichen jeder Zeile. – Entstanden ist dieses Tool spontan aus einer Not heraus um eine eMail Liste zu sortieren …
“Käufer auf beiden Seiten des Atlantiks machen Spammer fett und froh.” Die Botschaft, die die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) zusammen mit Ergebnissen einer aktuellen Studie verbreitet, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Und sie scheint nötig, denn nach wie vor gibt es offenbar mehr als genug Anwender, die allen Gefahrenhinweisen zum Trotz auf alles klicken, was irgendwie interessant aussieht.
Die MAAWG hat ihre Studie erstmals auf europäische Länder ausgeweitet und sieht die Vorjahresergebnisse aus den USA im Wesentlichen bestätigt. Nach den Erkenntnissen der Anti-Spam-Experten haben mehr als die Hälfte (57 %) der befragten Erwachsenen ausgesagt, bereits auf Spam in einer Weise reagiert zu haben, die dem Treiben der Täter Vorschub leistet. Dazu gehören neben dem Öffnen der E-Mail das Weiterleiten oder das Anklicken von URLs in den Spam-Mails. Fast die Hälfte dieser Gruppe (46 % und somit rund ein Viertel der Gesamtheit) tat dies in voller Absicht, also im Wissen, dass es sich nicht um ein seriöses Angebot handelte.
Neben möglichem Fehlverhalten in der Vergangenheit fragte die MAAWG aktuelle Gewohnheiten der Mail-Adressaten ab, und auch die werfen kein gutes Licht auf die Anwenderschaft. Nur 60 Prozent gaben explizit an, anscheinend betrügerische E-Mails nicht zu öffnen, und jeder achte Empfänger (12 %) klickt darin trotz eines mulmigen Gefühls auf einen Link, der eine Austragung aus der Mailingliste verspricht.
Quelle: heise.de
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